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| Im Bann der
Sisalscheibe |
19.5.2005 |
Vereinsleben: Der im
„Grauen Bock“ ansässige Dartclub Dartmoor feiert sein fünfundzwanzigjähriges
Bestehen |
Michael Schardt wundert
sich über die Frage nach dem Bewegungstraining. Trainiert ein Maler die
richtige Pinselhaltung? Feilte ein Leonardo, Rembrandt, Picasso ohne
Leinwand ...

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| Wer?
Wann? Was?
Darmstadts
Dart-Spieler:
Pfeilgerade ins Ziel
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Freddy Basel (47),
Darmstädter Gastwirt („Zum Grauen Bock“), stand gestern mittag versonnen
in seinem Lokal an Darmstadts Kasinostraße. Hinter sich: eine
traditionelle Wurfscheibe des britischen Pfeilwurf-Spiels Darts. Vor sich: Ein Abend, der Darmstadts
Traditionsclub Dartmoor (25) erneut in fiebrige Wallung fliegen
ließ. Es ging um den letzten Heimspieltag der Landesliga vor der
Sommerpause. Was bedeutet, dass erneut Spieler von Fulda bis Limburg
nach Darmstadt pilgern. Um sich im „Grauen Bock“ mit den Dartmoor-Recken
zu messen. Die haben sich in insgesamt 25 Jahren nämlich einen Ruf
erworfen, der sich in einer kaum mehr überschaubaren Fülle von Pokalen
dokumentiert. Einer der vielen, die ihm galten, hält Bock-Betreiber
Basel ins Bild. Von dieser Zeitung um diese Aufnahme gebeten. Denn
vordrängen will er sich nicht. Er freut sich, Darmstädter Gastgeber zu
sein, wenn die Dart-Gasgeber mit verengten Augenschlitzen konzentriert
die magische Scheibe fokussieren.
Im Blickfeld haben die Jungs von Dartmoor dabei auch ihr Jubiläum am
22. Mai (Sonntag). Was Donnerstag Nacht am Rande des Wetteiferns
zum Austausch von Anekdoten führte. Und dem frohen Ausblick auf die
Feier im „Grauen Bock“, der sich Darmstadts neuer Oberbürgermeister
zugesellen will. Freddy Basel, dessen Kommentare so trocken sind wie
seine Getränke erfreulich feucht: „Walter Hoffmann, den wir alle sehr
schätzen, kann dann sehen: So schwierig ist es, immer ins Ziel zu
treffen.“
Über Wohl und Wehe (das Wohl überwiegt) von einem Vierteljahrhundert
Dartmoor wird in dieser Zeitung demnächst gesondert zu berichten sein.
Beste Nachricht zuerst: Dartmoor-Spieler huldigen nach wie vor dem
runden Filzbrett. Piepsige Computer-Zielscheiben, eine weitere Pest der
elektronischen Neuzeit, sind verpönt. |
Bert
Hensel
29.4.2005 |
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